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Vom Selbstständigen zum Unternehmer von Jenz Koralus


Sep 30, 2020

Das zweite Gesetz!
Geld arbeitet sorgfältiger und zufriedenstellender für den klugen Besitzer, der für das Geld eine gewinnbringende Arbeit findet.
Das Geld wird sich dann vermehren wie eine Herde auf der Weide.

Ein paar kleine Anregungen habe ich ja schon beim ersten Gesetz gegeben. Das mit den ETFs und B2B-Krediten, nur leider reicht es noch lange nicht.
Die traurige Nachricht: Geld arbeitet nicht.

Es ist nur bildlich gesprochen. Ja schade, nur es ist eben so.

Du hast jetzt ein Jahr lang ein sehr kleines Vermögen aufgebaut.
Jetzt gilt es dafür zu sorgen, weitere 2% zu sparen.
Es ist ja so schwer.
Du lässt alles so weiterlaufen, von 1200€ weitere 2% sind 24€ je Monat. Das ist doch zu schaffen (für mich nicht einmal drei Zigarettenschachteln weniger im Monat). Ich darf weiter rauchen, nur eben etwas weniger. Damit kann ich leben.
Das ist nun die Aufgabe für das zweite Jahr.
Wir fassen nochmal zusammen.
10% vom Einkommen sparen!
Haushaltsbuch führen!
Monatsbuch ausfüllen!
Sparplan einrichten!
Jahresabschluss ausfüllen!
Nochmal 2% sparen!
Leben und Gesundheit auf Vordermann bringen!

Mehr nicht.
Ist das zu schaffen?
Hast du das endlich geschafft, ist auch das zweite Jahr schon vorbei und jetzt wird es wieder Zeit für dich den Jahresabschluss auszufüllen.
Ja Jenz, was ist nun mit dem zweiten Gesetz?
Lerne zu warten!
Die Welt wurde ja nicht in zwei sondern 7 Tagen erschaffen. Warum möchtest du schneller sein?
Hast du es bis zu diesem Punkt Geschafft all meine Empfehlungen zu erreichen, bist du ein Held.
Wenn nicht, verschenke das Buch und radiere alles aus, such dir einen anderen Weg.
Es ist für mich in Ordnung.

Jetzt hast du etwas Geld auf dem Konto, vielleicht mehr als deine Bekannten und Verwandten.
Ich würde mich für dich freuen.
Deine Frau und deine Verwandten werden schon ungeduldig?
Du seist ein Spinner und ein Trottel, sind noch die harmlosesten Vorwürfe.
Jetzt kommen wir zum schwierigen Teil.
Bis jetzt war es nur eine Frage der Disziplin und mehr nicht.
Jetzt kommt noch die Kreativität deiner Gedanken dazu.

Ab jetzt wird es so richtig schlimm.
Gründen einer Firma.
Ja, du bist doch glücklich mit deinem Job, du wolltest doch nie selbstständig sein, du weißt es von deinen Bekannten, deinen Freunden, deinen Eltern usw. wie schlimm das endet.
Ja, du hast recht und auch all die anderen.

Was sie nicht wissen ist, der größte Nutzen liegt in deiner Kreativität.
Jetzt gehen wir zurück zu deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten. Die haben wir doch nicht vergessen.
Schlag mal die Seiten auf, wo du sie aufgeschrieben hast.
Was steht da?
Ach, du magst gerne Farben und zeichnest gerne. Nein, du bist der Spielertyp und spielst gerne am PC. Auch wieder falsch, du fährst gerne Auto oder Motorrad. Ich kenne nicht deine Fähigkeiten oder Fertigkeiten, nein, ich weiß es nicht .Es ist auch eigentlich egal. Vielleicht liebst du Zahlen und rechnest gerne.
Was weiß denn ich.

Zu unserem Glück ist doch jeder verschieden.
Was der eine mag, hasst der andere.
Aus deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten soll nun eine kleine Firma werden.
Nein, nicht gleich kündigen, kein Büro, keine Fabrik und erst recht kein windiges Startup.
Versuch nur mal so nebenbei etwas zu tun, was dir Freude bereitet und auch noch Geld bringt.
Irgendwas.
Ich bin für sehr wenig Geld 1000 Kilometer gefahren und habe auch noch Möbel getragen, was ich hasste, doch ich liebe das Autofahren.
Je weiter, umso schöner.
Ich liebe es, Filme zu drehen und sie hochzuladen.
Ja, nur sehr wenig Geld, doch besser als nichts. Es macht mir Freude und jeder Hunderter zählt jetzt.
Es ist dir eine Idee gekommen, was deine Firma anbieten könnte? Klasse!
Jetzt versuch die Kosten und den Zeitaufwand so gering wie möglich zu halten.

Ach, es ist dir nichts eingefallen? Schade, doch nicht so schlimm!
Such etwas, das du gar nicht magst.

Vielleicht gibt es noch mehr Menschen, die sowas nicht mögen?
Bei mir ist es das Möbeltragen.
Bei dir weiß ich es nicht.
Deinen schlimmsten Alptraum und sieh mal im Netz nach, ob es noch mehr Menschen gibt, die es hassen oder nicht mögen.
Bei mir waren es die Möbel, bei dir vielleicht die Gartenarbeit, das Autowaschen, das Schreiben, die Arbeit mit dem Netz, ich weiß es nicht. Such was, das andere nicht mögen. Der Volltreffer ist es, wenn es um Emotionen geht, wie bei mir die Wohnugsberäumungen (Tod, Verlust, Partner, sportliche Leiden).
Es ist nicht leicht, doch such, du hast ein ganzes Jahr Zeit.
Frage Bekannte, Verwandte, Freunde: “Wo ist Euer Problem?”
Such nicht verzweifelt, nein, hör zu und überleg dir Lösungen.

Bleib bei dem Plan mit den jetzt 12% und lerne, was du mit Geld erreichen kannst.
Nur lernen, nichts weiter!
Du hast bis jetzt zwei Möglichkeiten: ETFs und B2B, das reicht erst einmal.
Ja, du möchtest schneller mehr erreichen. Schön! Such nach einem neuen Buch. (bei mir hat es 30 Jahre gedauert)
Ich möchte dir helfen in zehn Jahren zu mehr Zeit, mehr Geld, mehr Leben zu kommen.
Das ist doch eine riesige Verkürzung. Du sparst 20 Lebensjahre.
Zum Ende des zweiten Jahres solltest du in der Lage sein zu wissen, was deine Firma für Probleme lösen kann.
Du hast es im Netz oder auf der Straße herausgefunden.
Jetzt ist die Zeit!
Ein Jahr hast du gesucht und verworfen, nun hast du endlich die klasse Idee.
Jetzt wird es richtig spannend.
Bist du noch nicht so weit?
Warte lieber!
Du hast noch acht Jahre.
Nein, nicht gleich kündigen. Bloß nicht! Geh zum Gewerbeamt und melde dein Gewerbe so weitläufig wie möglich an (Dienstleistungen im Internet, Dienstleistungen für Haus und Garten, nicht Handel, nicht Bau, nicht Umzüge, keine Spedition).
Lieber Kleintransporte, künstlerische Tätigkeiten, usw.
So, dass dir immer sehr viel Spielraum bleibt. Bitte gleich als Gewerbe mit Ust. (Umsatzsteuer) und kein Kleingewerbe und auch nicht freiberuflich.
Nein, gleich richtig. Ich empfehle dir in jedem Fall die Ist-Besteuerung bei dem Formular für das Finanzamt (FA).

So schnell ist das zweite Jahr vergangen.

Hast du immer Monat für Monat deine Hausaufgaben gemacht?
Jeden Tag in deinem Buch die Einnahmen und Ausgaben aufgeschrieben?
Zum Ende des Monates die Zahlen in deinem Buch mit Bleistift festgehalten?
Klasse! Wenn nicht, auch nicht so schlimm, radiere deine Zahlen raus und verschenke das Buch. Danke!

Jetzt hast du endlich dein Gewerbe und deine erste Firma.
Du bist noch immer Angestellter oder sogar Beamter.
Es ist in jedem Fall hilfreich deinem Arbeitgeber mitzuteilen, dass du noch einen kleinen Nebenverdienst hast.
Nach Möglichkeit nicht in Konkurrenz zum jetzigen Job.

Bitte spiel da mit offenen Karten (über Oma, Opa, Frau usw.), es kommt doch immer wieder raus.
Sei ehrlich und sag, was du für einen Plan hast.
Ja, wieder neue Kritiken und Kommentare wie: “Das wird nichts.”.
Halte dich an meinen Plan und es wird was!

Du hast jetzt eine kleine Firma, du weißt, was du kannst oder hast beides ist richtig.
Im nächsten Teil kommen wir zum alles entscheidenden Jahr.